Bischofsstadt Brixen

 

Die Stadt am Zusammenfluss von Eisack und Rienz wurde 901 erstmals als „Prihsna“ erwähnt und ist damit die älteste Stadt Tirols. Die Geschichte ist eng mit den Bischöfen verbunden, die seit dem 10. Jahrhundert in der Stadt residierten. Als Fürst- bischöfe waren sie nicht nur für geistige Belange zuständig, sondern waren auch mächtige weltliche Herrscher. Auch wenn mit der Zeit die meisten Gebiete an die Grafen von Tirol fielen, konnten die Bischöfe bis 1803 ihre Macht über die Städte Brixen, Bruneck und Klausen behaupten. 1964 wurde die Diözese Bozen-Brixen geschaffen und der Bischof zog nach über 1.000 Jahren in die Landeshauptstadt Bozen um.

Die lange Anwesenheit der Kirchenfürsten spiegelt sich im heutigen Stadtbild wider. Zahlreiche Kirchen und Klöster sind in Brixen anzutreffen. Hier sticht vor allem der prächtige Barockdom heraus, der seine Gestalt im 18. Jahrhundert erhielt. Gleich nebenan befindet sich der Kreuzgang, der im 14. und 15. Jahrhundert großflächig mit Fresken ausgeschmückt wurde. Die künstlerische Qualität, der Erhaltungszustand und die Ausmaße machen diese Fresken zu den schönsten des Landes. Unweit des Domes befindet sich die Hofburg, die den Bischöfen über Jahrhunderte als Wohn- und Verwaltungssitz diente. Bischof Andreas von Österreich ließ die Hofburg im Renaissancestil um 1600 neu errichten. Heute befindet sich hier das Diözesanmuseum, das den wertvollen Domschatz und kirchliche Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit zeigt.

Die Altstadt von Brixen ist geprägt von den ortstypischen Laubenhäusern mit ihren Erkern. In den historischen Gebäuden befinden sich heute zahlreiche Geschäfte, Boutiquen, Cafés und Restaurants.

Bischofsstadt Brixen

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